Wer war Dr. Schüßler?

Der Begründer der Schüßler Salze war Dr. Wilhelm Schüßler (1821 – 1898 ).

Erst sehr spätes Medizinstudium mit dreißig Jahren, vorher Studium verschiedenerer Sprachen (Griechisch, Französisch, Latein, Italienisch, Englisch und Sanskrit) - alle fließend. Studium in Paris; Berlin und Gießen, wo er dann 1857 sein Examen machte. Da Schüßler nur auf Empfehlung seiner Freunde Medizin studiert hat – eigentlich wollte er Heilpraktiker werden – widmete er sich schon während seines Studiums intensiv dem Thema. Er was ein großer Freund der Homöopathie und beobachtete genau die Arbeit von Samuel Hahnemann. Einer seiner Leitsätze während seiner Arbeit als Arzt war dann auch die von Hahnemann vertretende Lehre : Similia similibus curantur = Ähnliches mit Ähnlichem heilen.

Nach diesem Prinzip therapierte Schüßler jahrelang seine Patienten

 

Warum Dr. Schüßler anfing, sich nach einer neuen Heilmethode auszustrecken

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Der Gebrauch der Homöopathie war für den Laien in der Anwendung zu schwer – der damalige Gebrauch lag bei 300 verschiedenen Homöopathika, heute sind es über 3000. Schüßlers Traum war der einer wirkungsvolle Heilmethode, die es auch einem Laien ermöglichten, sich selber gut zu therapieren. Schüßler vermutete (schon seit 1855), dass Krankheit ein Ausdruck von Mangel und zwar auf der kleinsten Ebene des Körpers – der Zelle - sein müsse.

 

Wichtige Helfer Schüßlers auf dem Weg in eine neue Heilmethode

Der Mediziner Jakob Moleschot, der das Innerste des Menschen versuchte zu erforschen, fand anhand verbrannter Asche  die  Grundlagen von Gewebe heraus. Er formulierte, dass kein Knochen ohne Knochenerde, kein Blut ohne Eisen und kein Speichel ohne Chlorkalium sei.

Der Zellexperte Rudolf Virchow arbeitete nach dem Prinzip , dass das Wesen der Krankheit die Krankheit der Zelle sei. Dies legt die Vermutung nahe, dass Krankheitserscheinungen eigentlich nurein Ausdruck von krankhaft veränderten Zellen sind. 

 

Eigene Forschungen Schüßlers ergaben, dass man einzelne Mineralstoffe den unterschiedlichen Geweben im Körper zuordnen kann. Schüßler entdeckte 12 Salze im Organismus. Moderne heutige Forschungen bestätigen das Vorhandensein dieser Salze sogar. Schüßler entdeckte, dass ein basisches und ein saures Salz miteinander kombiniert viel besser vom Körper aufgenommen werden können, weil der Körper nicht so viel Energie zum Verstoffwechseln benötigt.

Weitere Erhöhung der Wirkungsweise ist die Potenzierung. Eine neue Heilmethode war geboren.

 

Ergänzungssalze

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckte Dr. Schöpwinkel weitere Salze. Diese wurden als Ergänzungssalze den 12 Hauptsalzen hinzugefügt. Leider sind diese Salze bis heute nicht so bekannt und setzten sich  in der Behandlung von Krankheiten nur schwer durch.

 

Darreichungsformen

In der Regel werden Schüßler- Salze auf Milchzuckerbasis hergestellt. Obwohl Katzen Milchzucker nicht gut vertragen, so bekommt ihnen die Einnahme von den biochemischen Medikamenten (so werden Schüßler Salze auch genannt) doch recht gut.Bei absoluter Unverträglichkeit kann man auch Tropfen nehmen. Leider sind Tropfen auf einer alkoholischen Basis, so dass dies auf längere Sicht nicht unproblematisch ist. Salben sind bei Tieren nur bedingt einzusetzen, da die meisten Tiere dies nicht tolerieren und sie schnell ablecken.

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