Blutegeltherapie am Tier

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Die Geschichte der Blutegel:

Blutegel gehören zu den ältesten Tieren, die auf der Erde leben und sind seit vielen tausenden Jahren in der Medizin im Einsatz, da ihre medizinsche Heilkraft schon sehr früh erkannt wurde. Zu den Zeiten der Römer und der Griechen wurden Blutegel bei Gicht, Arthrose, und auch bei Fieber mit großem Erfolg eingesetzt.

 

Später wurden diese Tiere sehr gerne zum sogenannten „ Aderlass“ verwendet. Während der Zeiten der „Säftelehre“ hoffte man, durch die Arbeit von Blutegeln ein Gleichgewicht in den Körpersäften des Menschen wieder herstellen zu können.

 

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war der Egel so beliebt, dass er in manchen Ländern Mangelware war und importiert werden musste. Diese Zeit ist bei Fachleuten bis heute als die Zeit des Vampirismus bekannt.

 

Viele Länder betrieben Zuchtegelfarmen , die an die Krankenhäuser angeschlossen waren. Der erste Weltkrieg brachte den Handel und den therapeutischen Einsatz dieser Tiere fast vollständig zum Erliegen.

 

Das Comeback des Blutegels entwickelte sich im 19. Jahrhundert langsam aber stetig. In der Human-, so wie in der Vetrerinärmedizin ist der Blutegel mittlerweile zu einem sehr beliebten und gerne verwendeten Therapiemittel geworden.

 

Wie wirkt ein Blutegel?

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Während sich der Egel im Gewebe des Patienten festbeißt, gibt er Substanzen ab, die eine u.a. entzündungshemmende, erinnungsreduzierende und bakterientötende Wirkung haben.

 

Diese Substanzen bzw. Enzyme haben u.a. einen heilenden Einfluss auf:

- Arthrosen aller Art

- Bandscheibenvorfälle

- Eitrige und infizierte Wunden

- Verschiedene Formen von Hauterkrankungen

- Rheuma

- Narben

- Förderung der Wundheilung

 

Das Risiko von Nebenwirkungen ist gering und wird in einem aufklärenden Gespräch vor einer Blutegelbehandlung erörtert.

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